
© Radio Köln/ Waltel
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Am 9. Juni 2004 um 15:56 Uhr detoniert vor einem Friseursalon eine ferngezündete Bombe, bestückt mit rund 800 Nägeln. Dass nicht noch mehr Menschen verletzt oder getötet werden, verhindert ein geparkter Bus, der die Explosion teilweise abschirmt.
Nach der Tat geraten zunächst Anwohner selbst ins Visier der Ermittlungen – Verdacht auf organisierte Kriminalität und mögliche PKK-Verbindungen. Erst Jahre später wird klar: Es handelt sich um einen rechtsterroristischen Anschlag des NSU.
Bis heute ist unklar, ob das NSU-Trio um Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos in Köln Unterstützer hatte. (LE|FW|Archivbild)
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