Kinderwunsch-Tee: Vermeintlich empfängnisfördernder Tee muss umbenannt werden

(LP | Foto: Symbolbild) "Kinderwunsch-Tee" soll angeblich die Empfängnis fördern. Zumindest machen die Werbetexte den Eindruck. Der Tee darf jetzt nicht weiter so heißen, zumindest solange nicht, bis es einen allgemein anerkannten Nachweis gibt, dass der Tee wirklich beim Kinderbekommen hilft. Das hat das Oberlandesgericht Köln entschieden. 

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Das Gericht hat damit ein Urteil vom Landgericht bestätigt. Ein Lebensmittelunternehmen vertreibt den Kräutertee als sogenannten "Kinderwunsch-Tee". In Werbeaussagen heißt es, der Tee erhalte Pflanzenstoffe, die den Zyklus harmonisieren oder den Eisprung fördern. Solche Angaben seien jedoch nur zulässig, wenn sie auf wissenschaftliche Nachweise gestützt und dadurch abgesichert seien. Einen solchen Nachweis hätten die Beklagten aber nicht vorgelegt.

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