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Klimaaktivist nach Sitzblockade freigesprochen
© Radio Köln
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Klimaaktivist nach Sitzblockade freigesprochen

(SR|Symbolbild) Er soll sich im Juni 2021 auf die Neusser Straße in Nippes gesetzt haben. Deswegen musste sich der mutmaßliche Teilnehmer der Sitzblockade wegen Nötigung vor dem Kölner Amtsgericht verantworten und wurde jetzt freigesprochen.

 

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.01.2023 14:52

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Der Tatbestand der Nötigung wäre für den Richter nicht erfüllt, sagte ein Gerichtssprecher. Denn dafür muss es physische Gewalt gegeben haben, hat er uns gesagt und das war nicht der Fall. Der Verkehr konnte nämlich trotzdem über die Seitenstraßen abfließen. Das war auch auf einem Video der Polizei zu sehen. Der Angeklagte hat sich zu der Sache nicht direkt geäußert, aber ein allgemeines Statement abgegeben. Darin rechtfertigte er solche Blockaden mit einem real existierenden Klimanotstand, der neben Umweltschäden auch wirtschaftliche Schäden in unbekanntem Ausmaß hervorruft.   

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