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Köln bekommt Kinderschutzentwicklungsplan
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Köln bekommt Kinderschutzentwicklungsplan

(DS|Symbolbild) Als erste deutsche Großstadt will Köln in den nächsten zwei Jahren einen Kinderschutzentwicklungsplan, kurz KSEP, erstellen. Bei der Vorstellung des Vorhabens sagte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Dienstagmittag: „Dass Köln ein gut funktionierendes Kinderschutznetzwerk habe, zeigten die Missbrauchskomplexe zum Beispiel von Lügde und Bergisch Gladbach. Aber auch der Missbrauch in der Kirche oder im Sport zeige, dass man sich nie ausruhen dürfe.“ 

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Jugenddezernent Robert Voigtsberger sagte, man betrete mit dem KSEP Neuland und wolle mit dieser Pionierarbeit auch Vorbild für andere sein:

„Kinder haben ein Recht darauf, ohne psychische Gewalt, als auch körperliche Gewalt aufzuwachsen. Wir setzten alles daran, um dieses Schutzgut zu erfüllen. Das ist unser Auftrag, dass jedes Kind in unserer Stadt ohne Gewalt aufwachsen kann.“

Der KSEP soll zunächst aufzeigen, welche Angebote es in Köln gibt und in welchen Bereichen es einen Bedarf gebe. So sollen mögliche Löcher und blinde Flecken, aber auch doppelt, Angebote behoben werden, sagt die Leiterin des Kinder- und Jugendamtes Niederlein. Man müsse sich ständig selbstkritisch hinterfragen, um noch besser zu werden.

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