
Er sieht Ausgaben von insgesamt über 11 Milliarden Euro vor und wird damit in diesen zwei Jahren fast 300 Millionen Euro Schulden zusätzlich anhäufen. Unter anderem stimmten SPD, Linke und FDP gegen den Haushalt. Von den 11 Milliarden Euro sind der größte Teil Pflichtaufgaben, der zu verteilende Rest trägt klar die Handschrift der Kölner Grünen. Deren Fraktionschefin Christiane Martin sagt, der Haushalt zeige, hier regiere nicht die Angst, sondern der Mut. Es sei ein Zukunftshaushalt, der die Stadt umbauen werde. ÖPNV, Radfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger hätten künftig Vorrang. Jeder Parkplatz, der einem Baum weiche, sei eine Investition in mehr Lebensqualität. Die FDP sprach von einer Verkehrspolitik am Rande des Wahnsinns, die SPD sieht in dem Haushalt zu wenige Ambitionen, um den sozialen Zusammenhalt in Köln zu erhalten.