Köln knackt weitere kritische Grenze bei Neuinfektionen

(PR|Symbolbild) Vorerst gibt es keine neuen Coronamaßnahmen in Köln. Das hat der Krisenstab der Stadt am Dienstag entschieden. Mittlerweile wurde auch in Köln der Inzidenzwert, also die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, von 100 geknackt. Er liegt jetzt laut Robert Koch Institut bei 104,5 (Stand: Mittwoch: 00:00 Uhr).

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Laut einer Sprecherin der Stadt soll am Freitag beraten werden, ob wegen der hohen Fallzahlen weitere Maßnahmen oder Einschränkungen nötig seien. Der Krisenstab hat Dienstag auch eine weniger scharfe Neuregelung für den Besuch von Veranstaltungen beschlossen. Die bislang geltende Obergrenze von maximal 20 Prozent der Kapazität gilt bei Veranstaltungen in Köln ab sofort nicht mehr. Angesichts der aktuellen 7-Tages Inzidenz dürfen in Köln bei Veranstaltungen 500 Menschen im Freien und 250 in Innenräumen teilnehmen, wenn das Gesundheitsamt das Hygienekonzept zuvor genehmigt hat. 

Bundeswehr-Unterstützung in Köln ausgeweitet

Die Bundeswehr hat ihre Unterstützung im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Köln ausgeweitet. Seit Mittwoch sind nach Radio Köln-Recherchen 23 weitere Soldatinnen und Soldaten im Corona-Einsatz.

Damit unterstützen insgesamt 53 Frauen und Männer der Bundeswehr das Gesundheitsamt, zum Beispiel bei der Kontaktrückverfolgung oder der telefonischen Betreuung der aktuell über 6.000 Kölner, die zurzeit in häuslicher Quarantäne leben müssen. Im Gesundheitsamt arbeiten laut Stadt aktuell 227 Menschen im Kontaktmanagement. Gesucht würden dringend weitere Ärzte, so die Stadt.

Aktuelle Zahlen der Stadt Köln

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