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Köln startet Kampagne gegen Dooring-Unfälle
© Stadt Köln / JustFilms GmbH / Justus Schulte
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Köln startet Kampagne gegen Dooring-Unfälle

Alle drei Tage kracht es in Köln, weil Autofahrer oder Beifahrer unachtsam die Tür öffnen und Fahrradfahrer verunglücken. In den letzten drei Jahren wurden dabei 27 Menschen schwer verletzt, es gab auch Todesfälle.

Veröffentlicht: Montag, 02.06.2025 12:40

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Besonders gefährlich sind Straßen wie die Kalker Hauptstraße, der Höninger Weg oder die Zülpicher Straße. Um diese sogenannten Dooring-Unfälle zu reduzieren, haben Stadt und Polizei die Kampagne „Rücksicht mit Rückblick“ ins Leben gerufen.

Die Hauptbotschaft: Autofahrer und Beifahrer sollen beim Aussteigen den „holländischen Griff“ anwenden – eine Technik, bei der die Tür mit der weiter entfernten Hand geöffnet wird, um automatisch nach hinten zu schauen. „Ein kleiner Handgriff mit großer Wirkung“, sagt Sabine Bongenberg, Leiterin der Unfallkommission der Stadt Köln. Auch Radfahrer können vorbeugen, indem sie mit ausreichend Abstand an parkenden Autos vorbeifahren und auf Bewegungen im Fahrzeuginneren achten, die auf ein mögliches Türöffnen hinweisen.

Mit der Kampagne wollen Polizei und Stadt die Verkehrssicherheit erhöhen und alle Verkehrsteilnehmer für mehr Rücksichtnahme sensibilisieren.

(TV|FW)

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