
Energiepreisdeckel, Schutzschirm für Mieterinnen und Mieter sowie Einrichtungen der öffentlichen Daseinsfürsorge oder einen kommunaler Energiekostenausgleich für Vereine etwa in den Bereichen Sport und Kultur. Das Bündnis "Köln stellt sich quer" hat einen politischen Forderungskatalog vorgestellt.
Von der Energiearmut seien nicht nur sozial schwache Menschen sondern auch Fachkräfte und der Mittelstand bedroht. Das Bündnis um DGB-Chef Witich Roßmann ruft deshalb ebenfalls Anfang November zu einer Großdemonstration auf. Sie solle auch ein Zeichen gegen Rechts sein, sagt Roßmann:
„Wir wollen allen Menschen die Möglichkeit geben, für ihre Forderungen zu demonstrieren. Aber wir wollen nicht, dass diese Forderungen von Rechten instrumentalisiert werden.“
Es gehe auch darum, vielen Menschen ein Sprachrohr zu geben und ihnen zu zuhören, sagte Brigitta von Bülow vom Bündnis. Man müsse verhindern, dass rechte Gruppen Menschen in der Krise mit nationalistischen und rassistischen Argumenten gegeneinander ausspielen und so der Demokratie schaden.
Jörgen Detjen vom Bündnis "Köln stellt sich quer" sagt, 30 Jahre nach dem Arsch Huh Konzert auf dem Chlodwigplatz sei es erneut Zeit, ein deutliches Zeichen gegen Rechts zu setzen. Das genaue Datum für die Demo rund um den 9. November muss noch abgesprochen werden, da viele Plätze schon mit Weihnachtsmärkten belegt seien.