Kölner Erzbistum büßt vier Millionen Euro ein

(RO|Symbolbild) Das Kölner Erzbistum hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Kirchensteuer eingenommen. Das geht aus dem am Freitag vorgelegten Finanzbericht hervor. Demnach sanken die Beiträge um 4,5 Prozent. Das sei im Ergebnis ein Jahresfehlbetrag von mehr als vier Millionen Euro, teilte das Erzbistum mit.

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Die Corona-Krise sei ein Grund für diesen deutlichen Rückgang, so das Erzbistum Köln. Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit hätten sich negativ auf die Kirchensteuer ausgewirkt, heißt es dort. Auch der Mitgliederrückgang dürfte sich deutlich bemerkbar gemacht haben.

Damit das Bistum bei stagnierenden oder sinkenden Kirchensteuern handlungsfähig bleiben könne, müsse man nun entscheiden, wofür die Ressourcen künftig eingesetzt werden. Dafür stelle das Erzbistum nun einen wirtschaftlichen Rahmenplan auf.

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