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Kölner Erzbistum soll Rekordsumme an Missbrauchsopfer zahlen
© Daniel Dähling
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Kölner Erzbistum soll Rekordsumme an Missbrauchsopfer zahlen

Das Kölner Erzbistum soll eine Rekordsumme an Schmerzensgeld an ein Missbrauchsopfer zahlen. Das hat das Oberlandesgericht Köln angekündigt: 500.000 bis 600.000 Euro.

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Wenn es tatsächlich zu dieser Summe kommt, wäre das ein Rekord, denn so eine hohe Summe hat es im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch bis jetzt noch nicht gegeben.

Geklagt hatte eine Frau, die während ihrer Kindheit in den 70er Jahren von einem Priester jahrelang schwer sexuell missbraucht worden war. Der Mann war ihr Pflegevater, er hatte sie mehrfach vergewaltigt und zu einer Abtreibung gezwungen. Laut Gericht war das Priesteramt dabei "eine tolle Tarnung" für den Täter. Ende November will das Gericht die Entscheidung verkünden.

(KU|Symbolbild)

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