Kölner FDP fühlt sich bedroht

(PR) Nach Protesten bei uns in Köln gegen die FDP hat sich die Spitze besorgt zu Wort gemeldet. Laut eigener Aussage hat die Partei aus Sicherheitsgründen den Lindenthaler Stammtisch an einen anderen Ort verlegen müssen.

© Radio Köln/ FDP Köln

Man habe das mit dem Staatsschutz abgesprochen und fühle sich bedroht. Mit Entsetzen nehme man wahr, dass man zur Zielscheibe antifaschistischer Proteste und Übergriffe werde. Nachdem letzten Mittwoch die Fraktionssitzung gestürmt worden sei, werde ein Stammtisch der Lindenthaler FDP unmöglich gemacht, so der FDP-Chef in Köln, Lorenz Deutsch. Es sei unerträglich, dass die Mitglieder sich nicht mehr öffentlich treffen könnten. Vergangene Woche hatte sich der FDP-Mann Kemmerich mit Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten von Thüringen wählen lassen.

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