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Kölner Fußgängerinnen und Fußgänger fühlen sich unsicher
© pixabay/ Hans
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Kölner Fußgängerinnen und Fußgänger fühlen sich unsicher

(TB|Symbolbild) Bei uns in Köln fühlen sich die Fußgängerinnen und Fußgänger am unsichersten. Das hat eine Umfrage des ADAC unter 16 deutsche Großstädten ergeben. Knapp zwei Drittel ärgern sich über abgestellte E-Scooter, Fahrräder oder Motorräder auf dem Gehweg. Zwei von drei Fußgängerinnen und Fußgängern stört es außerdem, wenn Radlerinnen und Radler mit zu geringem Abstand überholen. Aber auch die Autos sind laut Thomas Müther vom ADAC häufig ein Problem für die Fußgängerinnen und Fußgänger:

‚‚Besonders genervt sind Fußgänger in Köln von Autofahrern, die beim Abbiegen nicht auf Fußgänger achten oder aber unerlaubt auf dem Gehweg parken. Und fast zwei Drittel stört es auch, wenn Autofahrer Kreuzungsbereiche zuparken und damit die Sicht behindern.‘‘


Veröffentlicht: Donnerstag, 28.10.2021 17:39

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Schuld sei auch die Stadt. Sie habe zu lange die Bedürfnisse von Fußgängerinnen und Fußgängern nicht berücksichtigt. Auch wenn sie jetzt mehr tue, die Versäumnisse könnten nicht von heute auf morgen wieder gut gemacht werden. Die Vorschläge vom ADAC: breitere Gehwege, zu Fuß Gehende und Radfahrende möglichst nicht eine Fläche teilen lassen, Fußwege gut beleuchten und Parkverstöße regelmäßig kontrollieren.

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Die Stadt hat inzwischen reagiert: Köln sei enger und dichter als andere Städte, daher würde es schneller zu Konflikten kommen, so ein Sprecher. Die Stadt würde zunehmend Gehwege freiräumen und neue Radfahrstreifen sowie Abstellangebote für Fahrräder und E-Scooter einrichten.

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