Kölner Haie starten einen finanziellen Hilferuf

(SD | Archivbild) Die durch die Corona-Krise und die fehlenden Zuschauereinnahmen arg gebeutelten Kölner Haie setzen einen finanziellen Hilferuf ab. Eine Million Euro fehlen, um zu überleben, um den Eishockeystandort Köln zu retten und in der wohl im Dezember startenden Eishockeysaison an den Start gehen zu können.


© Radio Köln/ Waltel

Um das fehlende Geld einnehmen zu können, setzt Haie-Geschäftsführer Philipp Walter auf eine ausgefallene Aktion:

„Wir verkaufen Tickets – Das sind virtuelle Tickets, Geistertickets. Wir nennen sie Immer-wigger-Tickets. Weil das unser Motto ist: Immer wigger. Wir sind kämpferisch, wir sind hoffnungsvoll und wir wollen auch spielen, aber wir brauchen diese Einnahmen, denn das ist unser Geschäftsmodell und anders funktioniert es nicht.“

Diese Tickets kosten zehn Euro und sind ab Mitte nächster Woche online erhältlich. Auch in anderen Bereichen versuchen die Haie alles, um weiter zu existieren. Unter anderem haben die Spieler auf bis zu 60 Prozent ihres Gehalts verzichtet.

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