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Kölner halten sich vermehrt an Regelungen
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Kölner halten sich vermehrt an Regelungen

(SB | Symbolfoto) Die Appelle und Warnungen scheinen zu greifen: Köln bleibt in der Corona-Krise immer mehr zu Hause. Man habe zwar am Samstag am Deutzer Rheinufer eine Versammlung auflösen müssen, insgesamt sei die Situation aber wesentlich besser als die Tage zuvor, sagte ein Polizei-Sprecher auf Radio Köln-Anfrage. 

Veröffentlicht: Samstag, 21.03.2020 16:00

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Das ganze Wochenende sei demnach eher ruhig verlaufen.

Am Deutzer Rheinufer hatten sich junge Leute mit rund 20 Autos getroffen und Shisha sowie Marihuana geraucht. Nach einer kurzen Ansprache konnte das Treffen aber schnell aufgelöst werden. Es sei nur ein Platzverweis nötig gewesen. Insgesamt bewertet die Polizei die derzeitige Situation jedoch positiv. Es sei deutlich weniger los, so zum Beispiel auf den Straßen und Plätzen in der Stadt. Weiterhin gelte, die persönlichen sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, so die Stadt. Besonders kranke und ältere Menschen müssten besonders geschützt werden aber sich auch selbst schützen, heißt es in einer Mitteilung.

Mittlerweile ist die Zahl der bestätigten Infektionen mit Covid-19 in Köln auf 773 Fälle angestiegen. Drei weitere Menschen gelten mittlerweile als geheilt, insgesamt sind das jetzt 14 Personen. Allerdings geht es acht Menschen weiter so schlecht, dass sie auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Zehn weitere müssen im Krankenhaus behandelt werden. Am Freitagabend teilte die Stadt Köln mit, dass eine mit Covid-19 infizierte 49-jährige Frau mit Vorerkrankungen an Herzversagen gestorben sei. Es ist der bislang zweite Todesfall in Köln, der im Zusammenhang mit dem Corona Virus steht.

Am Sonntagmorgen tagt der Krisenstab der Stadt Köln. Dann soll auch beraten werden, ob es weitere Verschärfungen im Kampf gegen die Virus-Verbreitung in Köln geben soll.

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