Kölner Iran-Community in Sorge

Rund 20.000 Menschen im Raum Köln haben iranische Wurzeln – die größte Community in NRW. Viele sorgen sich aktuell um Familie und Freunde im Kriegsland. Einige blicken hoffnungsvoll in die Zukunft, andere kämpfen mit Tränen und Angst um Angehörige oder die Zukunft des Irans.

© Radio Köln/Waltel

Das Thema bewegt die Community in Köln emotional sehr. Aber nicht nur Exil-Iraner sind betroffen: Viele Menschen aus Köln sind derzeit im Nahen Osten im Urlaub und wissen nicht, wann und wie sie zurückkehren können. Viele Lufträume in der Region sind gesperrt.

Heute startet in Köln die Internationale Eisenwarenmesse. Die meisten Aussteller sind bereits vor einigen Tagen angereist, andere haben ihre Flüge kurzfristig umgebucht, um pünktlich zum Messestart in Köln zu sein. Die Airline Eurowings hat Flüge nach Dubai gestrichen, weitere Verbindungen sind ungewiss.

Das NRW Innenministerium hat die Polizeibehörden sensibilisiert, Schutzmaßnahmen für jüdische und US-amerikanische Einrichtungen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Hinweise auf konkrete Gefahren gibt es laut einem Sprecher aktuell nicht.

(FW|PRo|GL|Archivbild)

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