
Kölner Krankenhäuser schränken Patientenbesuche weiter ein
(DC | Foto: Symbolbild) Die Kölner Krankenhäuser ergreifen im Kampf gegen die Corona-Pandemie immer mehr Maßnahmen. Die Uniklinik hat beispielsweise sämtliches Personal, das nicht in der Intensivbetreuung tätig und im Klinikablauf unabkömmlich ist, nach Hause geschickt. In Notsituationen sollen sie dann aus der Reserve geholt werden können, heißt es von der Uniklinik. Auch Mitarbeiter aus der Verwaltung und der Wissenschaft sollen Home-Office betreiben.
Veröffentlicht: Mittwoch, 18.03.2020 06:52
In den städtischen Kliniken sind Patientenbesuche bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Diese Regelung gilt für die Krankenhäuser Holweide, Merheim und das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße. Ausnahmen gelten unter anderem bei Geburten, in lebensbedrohlichen Situationen oder auf Palliativstationen. Personell und materiell sei man gut und breit aufgestellt, sagte eine Klinik-Sprecherin auf Radio Köln-Nachfrage. Auch der Diebstahl von 50.000 Mundschutzmasken in dieser Woche aus dem Lager in der Mülheim könne daran nichts ändern. Das sei zwar bitter, man sei aber weiterhin ausreichend ausgestattet.