
Kölner Politik fordert Stadt zum Handeln auf
(SR|Symbolbild) Die Kölner Politik reagiert auf den massiven Stellenabbau bei den Fordwerken. Am Montag hatte der Betriebsrat die Belegschaft darüber informiert, dass der US-Mutterkonzern in Köln bis zu 3.200 Stellen streichen könnte. Allein im Entwicklungszentrum in Merkenich könnte mehr als jeder zweite Job wegfallen.
Veröffentlicht: Dienstag, 24.01.2023 12:44
Die freien Wähler geben auch der Stadtspitze die Schuld, weil sie sich in der Vergangenheit nicht zu Ford bekannt habe. Die Kölner SPD sagt, die Stadt habe es verpasst, passende Rahmenbedingungen mit finanziellen Anreizen für Unternehmen zu schaffen. Und die Kölner FDP fordert, die Oberbürgermeisterin und Köln Business müssten Kontakt mit den Entscheidungsträgern bei Ford aufnehmen, um das Schlimmste zu verhindern. OB Reker steht laut eigener Aussage bereits mit dem Ford-Management in Kontakt.