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Kölner Politiker ringen um Stadtfinanzen
© Radio Köln/Waltel
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Kölner Politiker ringen um Stadtfinanzen

Am Ende des Geldes ist noch viel Monat übrig. Den Spruch kennen viele. Auch die Stadt Köln - dort heißt es aber: Am Ende des Geldes ist noch viel vom Jahr übrig. Kölns Kassen klingen schon lange nicht mehr üppig, es ist eher eine gähnende Leere im Haushalt der Stadt Köln. Heute Nachmittag beginnt im Stadtrat das große öffentliche Zerren um die Gelder für die nächsten zwei Jahre.

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Schon vor einiger Zeit erklärte die Stadt, es fehlten rechnerisch jährlich rund 200 bis 250 Millionen Euro. Wie viel Geld kann also noch ausgegeben werden - und wofür, beziehungsweise wofür nicht mehr? Der Oberbürgermeister und die für Finanzen zuständige Kämmerin werden ihre Vorschläge dazu heute Nachmittag im Rat der Politik vorstellen. Die muss letztlich entscheiden. Im November soll dann der Haushalt verabschiedet werden.

Einige Punkte stehen bereits fest: Die Stadt spart auch bei sich selbst - rund drei Prozent. Innerhalb der Verwaltung ist das umstritten. Bestimmte freiwillige Leistungen für Beamte zum Beispiel werden gestrichen.

Auch die Kölner werden es merken. Wie genau und was konkret kommen soll, steht in einem Strategiepapier, das ebenfalls am Nachmittag veröffentlicht wird. Das große Ziel ist ein genehmigungsfähiger Haushalt und damit keine Fremdbestimmung bei den Ausgaben durch Aufsichtsbehörden.

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