
Erstmals greift dabei die neue Stadionallianz NRW. Die Kölner Polizei setzt dabei auf engere Abstimmung und mehr Eigenverantwortung von Clubs und Fans. Polizei, Stadt, Vereine, aber eben auch Fanorganisationen sollen rund um solche Spiele enger zusammenarbeiten. Dazu gehören eine frühzeitige Abstimmung, klare Zuständigkeiten und eine gemeinsame Verantwortung für die Sicherheit rund um die Spiele.
Die Polizei will bei Fußballspielen stärker in den Hintergrund treten, kann bei Problemen aber jederzeit reagieren. Die Stadionallianz setzt also auch auf einen Vertrauensvorschuss für Clubs und Fans.
Gefährderansprache an "Fans"
Die An- und Abreisewege sowie bekannte Fantreffpunkte will die Kölner Polizei kontrollieren. Sie hat angekündigt, konsequent einzuschreiten bei Gefahren oder Straftaten. Bekannten Störern drohen Platzverwiese bis hin zu Stadionverboten.
Schon im Vorfeld hat die Polizei acht FC-Fans und drei Gladbach-Fans Aufenthaltsverbote für die Partie ausgesprochen. 50 weitere haben Besuch von der Polizei bekommen und eine Gefährderansprache erhalten.
FC-Geschäftsführer Türoff betont, das Derby lebe von einer gesunden sportlichen Rivalität. Der Verein stehe im engen Austausch mit den Gladbachern und den zuständigen Sicherheitskräften. Die Polizei erwartet viel Verkehr bei An- und Abreise und empfiehlt mit Bus und Bahn zu kommen. (DD|TS)