
Polizei-Einsatzleiter Martin Lotz spricht im Radio Köln Interview von einer fordernden Gemengelage. Die Lage sei diffus. Als Einsatzleiter wolle er, dass die Polizei überall ansprechbar und sichtbar sei, so Lotz.
Deutsche Sicherheitsbehörden warnen davor, dass gewaltbereite Gruppen die friedlichen Proteste kapern und für Eskalationen nutzen könnten. Die Organisatoren der Gen-Z-regelt-Bewegung haben bei einer Pressekonferenz in Köln allerdings betont, dass sie zu friedlichen Protesten aufrufen. Auch die Polizei appelliert an alle Beteiligten, friedlich zu bleiben.
Burmester zeigt Verständnis für junge Demonstrierende
Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester stellt sich hinter die angekündigten Proteste der Gen-Z-regelt-Bewegung am Samstag. Er hatte am Abend Vertreter von rund 20 Kölner Jugendorganisationen sowie Schüler- und Studierendenvertretungen zu einem Austausch eingeladen.
Im Anschluss sagte Burmester, er blicke als Oberbürgermeister zwar auch mit Sorge auf den Samstag. Hinter den Protesten stehe aber ein wichtiges Anliegen. Er habe Verständnis für die Wut, den Frust und die Enttäuschung junger Menschen. Entscheidend sei, dass der Protest friedlich bleibe.
Burmester kündigte außerdem an, auch nach den Demonstrationen weiter mit den Jugendvertretern im Gespräch bleiben zu wollen. Die Polizei bereitet sich unterdessen auf einen Großeinsatz vor. Sie will verhindern, dass einzelne Gruppen oder Personen die angekündigten friedlichen Proteste für Gewalt und Eskalationen nutzen.