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Kölner Polizei kritisiert Katastrophentourismus
© Radio Erft
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Kölner Polizei kritisiert Katastrophentourismus

(DD Archivbild) Das schöne Wetter am Wochenende hat einige zu Ausflügen in die Überschwemmungsgebiete verleitet. Das hat uns die Polizei auf Radio Köln-Anfrage bestätigt.

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Katastrophentourismus nennt das die Polizei und bittet darum, das sein zu lassen. Allein um Schaulustige und Plünderer zu verhindern sind in den Gebieten 200 Beamte und Beamtinnen im Einsatz. Am Sonntag seien viele Motorradfahrende zu einem Ausflug in die Eifel aufgebrochen.

Dadurch seien Straßen verstopft worden, die die Rettungskräfte behindert hätten. Es bleibt allerdings nur bei einer moralisch tief verwerflichen Tat, wenn man sich am Leid anderer ergötzt. Laut Polizei ist hier noch nicht einmal der Tatbestand des Gaffens erfüllt, wenn man mit seinem Handy Bilder von überschwemmten Autos oder Häusern macht. Aber auch von gut gemeinten Fahrten in die Katastrophengebiete rät die Polizei dringend ab und verweist auf die Organisationen, die die Hilfen bündeln und koordinieren.

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