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Kölner Polizei will Drogenhandel „trocken legen“
© Radio Köln
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Kölner Polizei will Drogenhandel „trocken legen“

(FW|KS|Symbolbild) Drogen, Obdachlosigkeit und Gewalt auf vielen Kölner Plätzen machen der Polizei Sorgen. Mit einem neuen Einsatzkonzept will man jetzt erreichen, dass sich die Menschen auf den Plätzen wieder sicherer fühlen, sagt Polizeipräsident Herrmanns. Künftig wolle man auf große Razzien mit viel Polizei auf einmal verzichten, dafür in kleineren Teams deutlich öfter, nahezu einmal die Stunde, präsent sein. 

Veröffentlicht: Freitag, 26.04.2024 16:38

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Der Ebertplatz ist bundesweit als Umschlagsplatz für weiche Drogen bekannt. Der Neumarkt für harte Drogen. Der Appellhofplatz macht zunehmend Ärger, der Friesenplatz und der Josef-Haubrich-Hof werden auch immer mehr zum Problem für die Polizei. Hermanns sagt, die Polizei Köln werde den Handel mit Drogen dort „trocken legen“. Man nehme besonders die Dealer ins Visier und wolle vor allem den Neumarkt und Ebertplatz vom Drogennetz nehmen. Das neue Einsatzkonzept laufe schon seit Dienstag. Allein am Ebertplatz seien seitdem 90 Platzverweise erteilt und 17 Straftaten festgestellt worden. Insgesamt seien es über 170 Platzverweise und Straftaten gewesen.

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