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Kölner Rabbi: Massive Beschimpfung in Bus und Bahn
© Radio Köln/Waltel
Leuchter mit Davidstern in Kölner Synagoge
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Kölner Rabbi: Massive Beschimpfung in Bus und Bahn

(PW) Antisemitismus ist auch in Köln offenbar alltäglich. Der neue Rabbiner der Kölner Synagogengemeinde ist in Bussen und Bahnen in der Stadt massiv beschimpft worden. Das schreibt die Kölnische Rundschau.

Veröffentlicht: Dienstag, 02.04.2019 10:34

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Als Konsequenz nehme er jetzt anders als geplant seinen Dienstwagen, um sich durch Köln zu bewegen. Eigentlich wollte er auf den eigenen Wagen verzichten, schreibt die Zeitung. Körperliche Angriffe habe es nicht gegeben, aber die antisemitischen Beschimpfungen hätten überhand genommen. Dabei seien die judenfeindlichen Äußerungen aus allen Bevölkerungsschichten gekommen, von Migranten wie Deutschen aller Altersgruppen.

Pfarrer Mörtter aus der Südstadt ruft aus diesem Anlass alle Kölner auf, in solchen Fällen einzuschreiten. Wenn wir das Schweigen hinnehmen, wird sich das ausbreiten, sagte er der Rundschau.

Oberbürgermeisterin Reker verurteilte die Anfeindungen aufs Schärfste:

Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben in unserer Stadt keinen Platz.

Sie hat Brukner jetzt zu einem Gedankenaustausch ins Rathaus eingeladen. Zusammen mit dem Rabbiner will sie darüber sprechen, wie Köln ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen kann. 

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