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Kölner Radiologie: Gefährlicher Keim bricht in Praxis aus
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Kölner Radiologie: Gefährlicher Keim bricht in Praxis aus

(SR | Foto: Symbolbild) Es hat einen unaussprechlichen Namen und kann für Menschen lebensgefährlich sein: Ein Bakterium hat sich offenbar in einer Kölner Radiologiepraxis ausgebreitet und 28 Patienten infiziert. Ein 84-jähriger Mann ist gestorben. Die Kölner Staatsanwaltschaft untersucht jetzt, ob der Keim für den Tod des Mannes verantwortlich ist.

Veröffentlicht: Dienstag, 14.05.2019 03:34

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Der Keim heißt Pseudomonas aeruginosa und kommt vor allem in Krankenhäusern vor. Die Praxis hat die Ursache für die Infektionen noch nicht gefunden, hat aber alle ihre Patienten informiert. Mehrere bekamen nach der Behandlung eine gefährliche Hirnhautentzündung.

Die Staatsanwaltschaft will jetzt mit Hilfe von Experten und Sachverständigen herausfinden, wie der Keim in die Spritzen kam, die alle infizierten Patienten bekommen hatten. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft spricht laut dem Kölner Stadt-Anzeiger vom schwersten Ausbruch mit diesem Erreger in einer Praxis überhaupt. Die Radiologiepraxis selbst hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, nachdem mehr und mehr Fälle bekannt wurden.

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