
Nach dem Mord an dem Kasseler CDU Politiker Lübke und den Drohungen gegen Kölns Oberbürgermeisterin Reker gehe es darum, klar zu machen, wofür unsere Gesellschaft stehen will, sagten die Fraktionschefs von SPD, CDU, Grünen sowie FDP und Linken.
Kölns Oberbürgermeisterin Reker bedankte sich für die Solidarität und sagte, die Gesellschaft dürfe sich nicht einschüchtern lassen:
„Es mag für manche beängstigend sein, mir macht das keine Angst. Mich lässt das aufmerksam sein, aber nicht ängstlich, weil ich einfach finde, dass wir uns nicht durch Menschen, die am rechten Rand stehen und unsere Werte bedrohen, bedroht fühlen dürfen. Wir dürfen da nicht zurückweichen.“
Sie war vor der letzten Oberbürgermeisterwahl von einem rechtsextremen Attentäter wegen ihrer Flüchtlingspolitik mit einem Messer lebensgefährlich verletzt worden.
CDU-Fraktionschef Petelkau sagte, Anschläge und Drohungen gegen demokratisch gewählte Amtsinhaber seien auch Anschläge gegen alle Bürger. Linken-Mann Detjen forderte die Sicherheitsbehörden auf, insbesondere die Netzwerke Rechten Terrors lückenlos aufzuklären.