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Kölner Ratssitzung
© Radio Köln
Rathaus Köln
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Kölner Ratssitzung

(PR I Symbolbild) Die Kölner Ratssitzung hat mit einem Eklat begonnen. Gut ein Jahr vor der Kommunalwahl stand die Ratssitzung am Donnerstag bereits voll im Zeichen des Wahlkampfs. Weil am Ende eine ganze Reihe wichtiger Entscheidungen, wie zum Beispiel die Zukunft des Großmarktes durch CDU, Grüne, FDP und Ratsgruppe GUT verschoben wurden, waren viele Ratspolitiker der Opposition empört. 

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Linken-Fraktionschef Jörg Detjen ist für klare Worte bekannt. Am Donnerstag hat er selbst seine Anhänger erstaunt. Es sei eine Sauerei, wie der Rat mit den Themen umgehe. In 20 Jahren habe er noch nie erlebt, dass von der Tagesordnung so viele Punkte gestrichen werden. Er schäme sich dafür. Applaus gab es von der SPD. Von der Oberbürgermeisterin gab es jedoch einen Ordnungsruf, wegen unwürdiger Wortwahl. 

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Godorfer Hafenausbau endgültig gestoppt

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Aber es hat auch Entscheidungen gegeben. Der Rat hat den umstrittenen Ausbau des Godorfer Hafens mit großer Mehrheit endgültig gestoppt. Damit ist das vor rund 30 Jahren gestartete, umstrittene Projekt endgültig vom Tisch. Die SPD wiederholte ihre Kritik: Sich von den Ausbauplänen zu trennen, sei ökologisch nicht vertretbar, denn so würden viel mehr LKW durch die Stadt fahren. CDU, Grüne sowie auch Linke und FDP verteidigten das Aus: Es reiche für den Kölner Süden aus, dass sich die Kapazität beim Hafen Bonn und dem Container-Bahnhof am Eifeltor vergrößert hat.

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