
(Symbolbild: Pixabay)
Kölner Seenotretter kritisiert Bundesregierung
(DA | Foto: Symbolbild) Seit Monaten streitet Europa über die Seenotrettung im Mittelmeer. Auch die Bundesregierung lässt Worten keine Taten folgen. Das sagt der Kölner Seenotretter Thomas Scheible, der bereits zum 13. Mal auf einem Sea-Watch Schiff im Mittelmeer war.
Veröffentlicht: Mittwoch, 29.01.2020 16:21
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Die Kritik, dass der Einsatz von Rettungsbooten zu steigenden Flüchtlingszahlen auf dem Mittelmeer führe, kann Scheible nicht nachvollziehen.
„Es ist erwiesen, dass sogar mehr Boote gekommen sind, wenn keine Rettungshilfe vor Ort war. Das stimmt einfach nicht, dass wir ein Magnet sind. Das ist die sogenannte Pull-Faktor-Theorie und die ist immer wieder für nichtig erklärt worden.“
Erst kürzlich habe er miterleben müssen, wie die „Sea-Watch 3“ mit 120 Geflüchteten an Bord mehrere Tage auf See ausharren musste.
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