
Kölner SPD: Schröder soll Gazprom-Mandat niederlegen
(KU) Die Kölner SPD hat einen offenen Brief an Altkanzler Gerhard Schröder verfasst. Darin fordert sie ihn auf, seine geschäftlichen Beziehungen zum russischen Präsidenten Putin zu beenden und seine Mandate bei den russischen Konzernen Gazprom und Rosneft niederzulegen.
Veröffentlicht: Dienstag, 01.03.2022 17:29
Mit einem Aggressor, einem Kriegstreiber wie Putin mache man keine Geschäfte, schreibt die Kölner SPD in ihrem offenen Brief. Als Bundeskanzler außer Dienst handele man nie komplett privat, schon gar nicht in einer Situation wie der jetzigen. Mit seinen Mandaten bei Gazprom und Rosneft schade Schröder außerdem dem Ansehen Deutschlands und der Sozialdemokratie. Mit den massiven Angriffen auf zivile Ziele habe Schröders lange überfällige Distanzierung von Putins Regime eine ultimative Dringlichkeit erreicht, unausweichlich sei sie schon lange.