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Kölner Staatsanwaltschaft klagt Woelki nicht an
© Erzbistum Köln / Reiner Diart
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Kölner Staatsanwaltschaft klagt Woelki nicht an

Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt nicht mehr gegen den Kölner Kardinal Woelki. Das Verfahren wegen möglicher Falschaussagen sei eingestellt, sagte ein Sprecher der Behörde.

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Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittag mitgeteilt hat, sei der Grund für die Entscheidung teils, dass es keinen hinreichenden Tatverdacht gibt, teils seien die Ermittlungen aber auch nur vorläufig gegen eine Geldzahlung an eine gemeinnützige Einrichtung eingestellt worden.

Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass Woelki in einem Zivilverfahren vor dem Kölner Landgericht in zwei Fällen fahrlässig eine falsche eidesstaatliche Versicherung und einen fahrlässigen Falscheid abgegeben hat. In dem Komplex geht es um Streitereien mit der BILD-Zeitung. Hätte Woelki die Akten besser gelesen, hätte er möglicherweisen informierter und vollständiger aussagen können, teilt das Erzbistum selbst die Entscheidung der Ermittler mit.

Der Kardinal muss zwei Monatsgehälter an eine gemeinnützige Organisation zahlen - das sind 26.000 Euro. 

In den konkreten Fällen ging es darum, wann Woelki über die Missbrauchsvorwürfe gegen zwei Pfarrer gewusst hat. Laut Ermittler offenbar mehrere Jahre früher als gedacht. (DD|Archivbild)

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