
Oberbürgermeisterin Reker hat mit den Vertretern der Kölner Politik über die Lage in der Stadt und weitere Maßnahmen im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen beraten. Zum Beispiel soll geprüft werden, ob Schulen und andere öffentliche Gebäude jetzt verstärkt saniert werden können, um das Handwerk in der Stadt zu stärken. Außerdem soll eine Lösung gefunden werden, um Gastronomen die Sondernutzungsgebühr für Außenbereiche für die Corona-Schließzeiten möglichst unbürokratisch und schnell zurückzuzahlen, so Reker.
Der Kölner Stadtkasse droht wegen der Corona-Krise ein Finanzloch von vielen Hundert Millionen Euro. Die für die Finanzen zuständige Kämmerin Dörte Diemert sagt, schon jetzt müsse die Stadt von Belastungen durch die Corona-Krise von über 430 Millionen Euro ausgehen. Oberbürgermeisterin Reker fordert deshalb weitere finanzielle Unterstützung vom Land. Es müsse berücksichtigt werden, dass Köln in relevantem Maße schwerstkranke Patienten aus der Region und aus den europäischen Ländern auf Intensivstationen versorge. Mit der vorhandenen Krankenhaus-Infrastruktur versorge Köln mit rund 2,5 Millionen Menschen deutlich mehr Menschen, als es Einwohner gebe.