
© Daniel Dähling
© Daniel Dähling
Anzeige
Die Uni wollte ihm verbieten, beim Besuch des israelischen Botschafters am Montag dabei zu sein. Der Student ist Mitglied der Hochschulgruppe "Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband". Er soll einen Instagram-Beitrag geliked haben, der zu Protestaktionen bei der Veranstaltung aufrief. Außerdem hätte er im Internet einen pro-palästinensischen Slogan verwendet. Das reichte der Uni aus, um ihn für den Zeitraum des Besuches des israelischen Botschafters mit einem Hausverbot zu belegen. Dagegen stellte der Student einen Eilantrag - und bekam Recht vom Verwaltungsgericht. Es gäbe nicht genügend Anhaltspunkte, dass der Student vorhabe, den Hausfrieden zu stören.
Anzeige