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Kölnerinnen mit fieser Masche ausgeraubt
© Radio Köln
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Kölnerinnen mit fieser Masche ausgeraubt

(SR|Symbolbild) Wieder haben Betrügerinnen und Betrüger mit Schockanrufen bei zwei älteren Kölnerinnen Bargeld und Goldmünzen erbeutet. Das hat die Kölner Polizei mitgeteilt.

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Die Frauen sollten für Angehörige, die angeblich einen tödlichen Unfall verursacht hatten, jeweils eine hohe Kaution bezahlen, um deren Festnahmen zu verhindern. In beiden Fällen, in Holweide und Klettenberg, trafen sich die Frauen mit den Verbrechern. In einem Fall gaben sich die Anrufenden als Polizist, ein angeblicher Oberstaatsanwalt und als eine Gerichtsmitarbeiterin aus, in dem zweiten Fall als der eigene Sohn der Geschädigten.

Die Polizei Köln sucht Zeuginnen und Zeugen, die die Übergaben am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr auf der Luxemburger Straße sowie gegen 13:30 Uhr und 16:10 Uhr auf der Bergisch Gladbacher Straße beobachtet haben und Angaben zur Identität oder dem Aufenthaltsort des "Abholers" sowie der "Abholerin" machen können.

Der Unbekannte auf der Luxemburger Straße soll graumelierte Haare haben und mit einem dunkelblauen Parka, einer dunklen Hose und einer schwarzen Mund-Nase-Maske bekleidet gewesen sein. Nach der Tat entfernte er sich in Richtung Klettenberg. Die Verdächtige auf der Bergisch Gladbacher Straße soll circa 1,55 Meter groß sein und einen Mantel sowie Schal und Mütze und eine Mund-Nase-Maske getragen haben.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 25 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor Betrügern, die es mittels schockierender Geschichten auf die Ersparnisse von Bürgerinnen und Bürgern in Köln und Leverkusen abgesehen haben. Seien Sie gerade dann misstrauisch am Telefon, wenn es um Geld und, wie in diesem Fall, um Ihre Angehörigen geht. Legen Sie auf und rufen Sie sicherheitshalber die "110" an. Die Beamtinnen und Beamten helfen weiter. (cm/cs)

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