
Koelnmesse schreibt rote Zahlen
(PR) Die Koelnmesse hat 2022 einen Umsatz von 240 Mio Euro erzielt - und damit zwar Verlust eingefahren, jedoch geringer als erwartet. Das sagte Messechef Gerald Böse am Montag bei der Bilanzpressekonferenz der Koelnmesse.
Veröffentlicht: Dienstag, 13.06.2023 08:25
Mehr als 1,1 Millionen Besucherinnen und Besucher kamen zu den Events, wie zum Beispiel der "Gamescom".
Auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker war dabei - sie hofft, dass die Computer- und Videospielmesse weiterhin in Köln bleibt:
"Wir erleben ja jedes Jahr hier hunderttausende von begeisterten Besucherinnen und Besuchern, die auch die Stadt zum Vibrieren bringen. Köln hat sich eben sehr frühzeitig um dieses Thema gekümmert und das ist letztendlich auch der Erfolg."
Im vergangenen Jahr haben gut 260.000 Menschen die Gamescom in Köln besucht.
Die Koelnmesse plant auch in den kommenden Jahren keinen Stellenabbau, versicherte Messechef Gerald Böse:
"Wenn das Messegeschäft wieder hochfährt, brauchen wir motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und wir werden auch, so wie es im Moment aussieht, und wenn die Geschäftsentwicklung so weitergeht, uns auch bis 2025 nicht von irgendwelchen Beschäftigten trennen müssen."
Confex Kongresszentrum
Insgesamt haben die Verantwortlichen letztes Jahr 61 Messen geplant und durchgeführt. Für die kommenden Jahre sieht Messechef Gerald Böse vor allem große Chancen in dem neuen Confex-Gebäude:
"Wir haben immer wieder Großkongresse nach Berlin, nach Hamburg, nach München verloren. Und das Confex wird sicherlich hier ein neues Angebot für den Standort formulieren und wird uns in die Topliga der europäischen Kongressplätze bringen."
Das Gebäude soll Messe-, Kongress und Eventlocation vereinen und bis zu 6.200 Personen fassen. Die Fertigstellung des Baus ist für den Spätsommer 2024 geplant.