Kölns Sportplätze werden umweltfreundlicher

(CM|Symbolbild) Kölner Hobbysportler können auch in Zukunft auf den Kunstrasenplätzen in der Stadt trainieren. Die EU will bestehende Plätze nicht wegen des umstrittenen Gummigranulats verbieten. 

Die EU-Kommission hat das jetzt nach anderslautenden Medienberichten klargestellt. Die EU will ein Verbot des Gummigranulats trotzdem prüfen. Fest steht aber jetzt schon: Kein Kunstrasenplatz wird kurzfristig gesperrt werden, sollte ein solches Verbot kommen. Köln setzt seit vergangenem Jahr bereits Kork statt Mikroplastik ein, wenn ein Platz erneuert wird, sagt Kölns Sportdezernent Robert Voigtsberger:

„Über Mikroplastik wissen wir alle, dass das sehr umweltschädlich ist. Und deswegen bedeutet dies natürlich auch ein Austausch dieser Materialien um möglichst natürliche und umweltfreundliche Materialien zu nutzen.“

Jedes Jahr sollen drei Plätze erneuert werden. Köln hat insgesamt 41 Kunstrasenplätze. Etwa ein Viertel ist bereits gummifrei.