
Konflikt mit Kardinal Woelki spitzt sich zu
(KU|Symbolbild) „Mit Kardinal Woelki haben wir jetzt einen toten Punkt erreicht. Einen Punkt, an dem wir leiden.“ So steht es wörtlich in einer Mitteilung des Diözesanrates im Erzbistum Köln nach einer außerordentlichen Vollversammlung. Die Kräfte aller Beteiligten seien am Ende. Es dürfe jetzt keine lange Hängepartie mehr geben, denn sie würde das Bistum vollends demontieren.
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Kurz vor Beginn der Sitzung habe die Mitglieder ein Brief von Kardinal Woelki erreicht, in dem er dem Diözesanrat vorwerfe, Stellungnahme an Stellungnahme zu reihen, den Dialog mit ihm aber nicht fruchtbar zu führen. Dies habe man als verschobene Wahrheit aufgenommen, so das Gremium. Kardinal Woelki sei zu Vollversammlungen eingeladen, habe seit Jahren aber nicht daran teilgenommen. Auch die Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände im Erzbistum Köln schreibt, dass die Mitglieder unter der aktuellen Situation und dem Ausmaß von Missbrauch leiden würden und geben den Strukturen im Erzbistum und den damit einhergehenden Machtverhältnissen eine wesentliche Schuld.