
Konrad-Adenauer-Ufer als Ausweichfläche für Jecke?
Straßenkarneval am Konrad-Adenauer-Ufer feiern statt im Kwartier Latäng? Das schlägt der Unweltverband BUND Köln vor. Im Januar hatte die Stadt bekannt gegeben, dass die Uni-Wiesen im Zülpicher Viertel diese Karnevals-Session zum letzten Mal als Ausweichfläche nutzbar sind. Denn die Fläche liegt im Landschaftsschutzgebiet.
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Stattdessen müssen künftig die Feiernden auf andere Flächen umgeleitet werden, sagt Helmut Röscheisen vom BUND:
"Es gab ja ermutigende Erfahrungen im letzten Jahr, mit der Fußball Europameisterschaft, mit dem Public Viewing. Es waren über 50.000 Menschen am Konrad-Adenauer-Ufer. Da gibt's keine KVB, keine großen Sicherheitsprobleme und deswegen liegt es ja eigentlich nahe, diese Fläche ernsthaft als Alternative ins Spiel zu bringen."
Denn vor allem Karnevalisten aus dem Kölner Umland kämen zum Feiern ins Kwartier Latäng. Die könnten dann vom Hauptbahnhof direkt zum Konrad-Adenauer-Ufer weiterziehen. Die Stadt sagt auf Radio Köln-Nachfrage, dass nur wenige Flächen als Alternative in Frage kommen und sie diese nach der laufenden Session prüfen werden. (SD|KS|Symbolbild)