
Wie ein Stadtsprecher mitteilt, haben die Untersuchungen Einsparpotential von bis zu 43 Millionen Euro im Jahr ergeben. Arbeitsplätze sollen durch den Zusammenschluss nicht wegfallen. Das gesparte Geld könne nachhaltig in die Krankenversorgung fließen und auch für klinische Studien gewonnen werden. Vor allem dadurch könne Köln zu einem nationalen Leuchtturmstandort der Medizin werden, sagt die Stadt weiter. Daneben sei in Köln auch ein Ausbildungsstandort für Pflegepersonal geplant. Derzeit prüft das Land die Pläne.
In der Politik gibt es nicht nur Zustimmung. Die Kölner SPD fordert, dass die Stadt ihren Einfluss auf die Gesundheitsversorgung behält. Die Menschen müssten sich darauf verlassen können, eine gute medizinische Behandlung zu bekommen. Die Linke lehnt den Klinikverbund ab. Statt Geld einzusparen brauche das Gesundheitssystem mehr Geld. Das habe die Pandemie gezeigt. Die FDP begrüßt die Pläne: Köln werde an medizinischer Bedeutung gewinnen, nicht zuletzt durch ein geplantes medizinisches Forschungszentrum.