
Koreanische Friedensstatue darf nicht nach Köln
Eine Statue sorgt bei uns in Köln aktuell für Ärger. Es geht um die koreanische Friedensstaue. Die Macher der Ausstellung "Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg", die ab März im NS-Dok zu sehen ist, wollten sie vor dem Gebäude aufstellen.
Veröffentlicht: Freitag, 24.01.2025 11:52
Oberbürgermeisterin Reker hat das laut der Veranstalter aber verboten. Die Macher fordern sie jetzt in einem offenen Brief auf, das Verbot zurückzunehmen.
Die Statue stand in den letzten Jahren in Berlin und hat auch dort für Kontroversen gesorgt. Mehrmals sollte sie entfernt werden, konnte dann aber doch erst mal dort bleiben. Die Statue zeigt ein koreanischen Mädchen auf einem Stuhl, daneben ein leerer Stuhl. Die Figur soll auf das Leid der sogenannten Trostfrauen hinweisen, Frauen und Mädchen, die während des Zweiten Weltkrieges in Japan zwangsprostituiert wurden. In Berlin wurde unter anderem kritisiert, dass die Statue einen komplexen Konflikt zwischen Japan und Korea thematisiere, der sich nicht für eine Aufarbeitung in Deutschland eigne. Andere Kritiker sagen, dass die Statue Hass befördere. (SR|Archivbild)