
Damit die Betriebe auch mehr Außengastro-Plätze anbieten können, hatte die Stadt Sonderregelungen geschaffen. Diese sollen zwar auch dieses Jahr weiter gelten – die Betriebe sollen aber wieder dafür bezahlen. Das sorgt nicht nur in der Gastrobranche, sondern auch im Stadtrat für Kritik.
So fordert die Kölner SPD, den Gebührenverzicht für die Nutzung der Außengastronomie für das gesamte Jahr 2022 zu verlängern. Man wolle der Gastronomie in Köln etwas „Luft zum Atmen“ verschaffen. Ein solcher Erlass könne helfen, Existenzen zu retten: Die SPD wolle auch bei den anderen Ratsfraktionen dafür werben. Die Stadtverwaltung hatte Anfang der Woche mitgeteilt, dass die Gebühren wieder erhoben werden sollen. Das hatte auch schon beim Hotel- und Gaststättenverband für Unmut gesorgt.