Krisenstab: Keine neuen Maßnahmen im Kampf gegen Corona

(SB | Symbolbild) Der Krisenstab der Stadt Köln zur Corona-Lage hat bei seinem Treffen am Montagmittag keine neuen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen. 

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Oberbürgermeisterin Reker sagte, man habe allerdings mit Sorge verfolgt, dass die sonst übliche leichte Entspannung bei den Fallzahlen zu einem Wochenanfang diesmal ausgeblieben sei.

„Wir sind natürlich sehr eng daran, die Prozesse im Kontaktmanagement zu gestalten und wir sind sehr eng an den Krankenhäusern. Denn es kommt ja nicht nur auf die Inzidenzzahl an, sondern auch darauf, wie die Situation in den Krankenhäusern, insbesondere der Intensivbetten aussieht. Auch dort ist ein deutlicher Anstieg zu bemerken. Auch die Krankenhäuser müssen sich darauf einstellen, dass dort weniger Kontakte stattfinden.“

Laut Robert Koch-Institut sind dem Kölner Gesundheitsamt bis Sonntag 24:00 Uhr drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet worden. Mit 438 bestätigten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden hat Köln außerdem einen neuen Höchstwert erreicht. Der Inzidenzwert für Köln liegt am Montag bei 177,7.

Sperrstunde vom Oberverwaltungsgericht bestätigt

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat die Sperrstunden für Gaststätten und Bars in den Risikogebieten in NRW bestätigt. Die seit dem 17. Oktober gültigen Corona-Schutzverordnung der Landesregierung sei rechtmäßig. Das Verbot des Alkoholverkaufs zwischen 23:00 und 6:00 Uhr diene dem legitimen Zweck, die Weiterverbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, so das Gericht. Der Beschluss ist nicht anfechtbar. Auch Kölner Gastronomiebetriebe hatten geklagt.

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