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Kritik am Alkohol- und Verweilverbot
© Radio Köln
Symbolbild: Menschen im Park
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Kritik am Alkohol- und Verweilverbot

(PR|Symbolbild) Die Kritik am Vorgehen der Stadt mit Geselligkeit und Partys im öffentlichen Raum wird lauter. Die Partei Volt setzt sich jetzt gemeinsam mit den GRÜNEN und der CDU mit einem Dringlichkeitsantrag für eine Öffnung von Open Air Flächen für die freie Kultur- und Clubszene ein.

Veröffentlicht: Mittwoch, 16.06.2021 06:03

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Ziel sei es laut Volt, den Menschen eine legale Möglichkeit zum Feiern zu bieten, bei der Corona-Regeln eingehalten und Kontakte nachverfolgt, sowie die Müll- und Toilettensituation übersichtlich gestalten werden könnten. Die letzten zwei Wochenenden hätten gezeigt, dass sich Menschen eigene Räume zum Feiern suchen, wenn ihnen keine Räume gegeben werden. Pauschale Verbote helfen laut Volt selten. Wir sollten den Menschen vernünftige Alternativen bieten, anstatt sie in nicht-kontrollierbare Räume zu verdrängen, heißt es in einer Mitteilung.

Die Kölner FDP bezeichnet die neue Fassung der Kölner Allgemeinverfügung mit ihren Verweil- und Alkoholverboten an mehreren Orten als unverhältnismäßig. Die Stadt begreife schon normale Zusammenkünfte in Parks als partyähnliches Verhalten. Tatsächlich handele es sich ganz überwiegend aber um viele kleinere Gruppen, die den Aufenthalt im Freien gemeinsam genießen, so die FDP. Mit ihrer restriktiven Politik des Eingreifens sorge die Stadt Köln selbst für die Eskalation, die nun als Begründung der Verschärfung herhalten müsse. Damit meint die FDP die Ausschreitungen am Aachener Weiher mit verletzten Einsatzkräften nach einer illegalen Party. Damit so etwas nicht wieder passiert, hatte die Stadt mit einem Alkoholverbot am Aachener Weiher reagiert.

Der Kölner Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist angesichts der niedrigen Inzidenz für liberalerer Regeln, das sagte er im Radio Köln Interview. Man müsste aber darauf achten, dass Plätze wie der Brüsselerplatz nicht zu voll werden, damit es nicht zu Spreader Events komme.

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