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Kritik an einspurigen Ringen
© Radio Köln
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Kritik an einspurigen Ringen

(MF) Die kompletten Kölner Ringe vom Ubierring im Süden bis zum Theodor-Heuss-Ring im Norden könnten bald für Autofahrer einspurig werden. Die Stadtverwaltung hat angekündigt, eine Spur durchgängig für Fahrradfahrer frei machen zu wollen.

Veröffentlicht: Freitag, 19.04.2019 08:56

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Dagegen gibt es bereits Kritik: Die Kölner FDP bezeichnet den Vorstoß der Stadt als „Gaga“. Natürlich müsse man etwas tun, um den Fahrradverkehr attraktiver zu machen. Das sei aber ein Schnellschuss, der nachgebessert werden müsse, sagt Ulrich Breite von der FDP. Christopher Köster vom ADAC Nordrhein geht im Radio Köln-Interview noch einen Schritt weiter:

Gerade für die Umgestaltung des Barbarossaplatzes braucht es ein wirklich durchdachtes Konzept, weil er jetzt schon mit Autoverkehr, ÖPNV, Radfahrern und Fußgängern völlig überlastet ist. Im Prinzip ist es wie ein Eingriff am offenen Herzen und könnte zu einem Verkehrskollaps fast in der ganzen Stadt führen.

Es gebe zwar bereits eine Pilot-Strecke für Radfahrer zwischen Zülpicher Platz und Rudolfplatz, eine Bilanz liege aber noch nicht vor. ADAC und FDP fordern, diese Bilanz erst abzuwarten und dann weiter zu planen.

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