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Kritik an geplanten Corona-Regeln für Schulen
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Kritik an geplanten Corona-Regeln für Schulen

(GL|Symbolbild) Am Mittwoch geht für die Kölner Schülerinnen und Schüler wieder der Ernst des Lebens los: Das neue Schuljahr startet, das dritte Jahr im Zeichen der Corona-Pandemie. Flächendeckende Schulschließungen soll es zukünftig keine mehr geben und auch die Test- und Maskenpflichten fallen weg.

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Kritik an den neuen Corona-Regeln kommt von der Lehrergewerkschaft GEW: Zwar sei es gut, dass die Schulen jetzt flexibel auf das Infektionsgeschehen reagieren könnten. Aber trotzdem brauche es mehr verbindliche Möglichkeiten, um die Kinder vor Corona zu schützen, sagt Sprecherin Eva-Maria Zimmermann im Radio Köln-Interview:

„Es gibt einfach viel zu viel Unverbindlichkeit in diesem Punkt. Beispielsweise gibt es nicht die Möglichkeit einer Maskenpflicht, es gibt nicht die Möglichkeit einer Testpflicht. Und grade wenn man Präsenzunterricht als A und O einstuft, was wir genauso sehen, dann wünschen wir uns wirklich verbindlichere Möglichkeiten zum Schutz vor Corona.“

Die Stadtschulpflegschaft bemängelt außerdem, dass es immer noch viel zu wenig Luftfiltergeräte gebe. Nathalie Binz sagte im Radio Köln-Interview:

„Wir wollen alle, dass die Kinder möglichst ohne zu testen und ohne Maske in der Schule sicher sein können. Aber in der Schule sicher sein können mit so hohen Infektionszahlen ist halt nicht möglich, wenn man nur auf das Lüften baut. Und wenn wir dann noch die Energiekrise dazu sehen, dass dann vielleicht sogar die Heizungen runtergedreht werden müssen, was in anderen Kommunen schon angekündigt wird, so kann man nicht gut lernen.“

Laut GEW besteht außerdem die große Sorge, dass es durch den ohnehin schon vorhandenen Personalmangel bei einer neuen Corona-Welle zu einem erweiterten Krankenstand kommen könnte.


 

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