
Kritik an KVB Maßnahmen gegen Obdachlose
Die KVB will mit teils harten Maßnahmen gegen Obdachlose für mehr Sicherheit und Sauberkeit in den Stationen sorgen. Dazu regt sich jetzt Kritik: Die Initiative "Freunde der Kölner Straßen" sagt: Dem Konzept fehle jegliche Form von Menschlichkeit und Mitgefühl.
Veröffentlicht: Freitag, 13.06.2025 06:37
Sicherheit - aber für wen? Vor allem in den Wintermonaten übernachten der KVB zu viele Obdachlose in den U-Bahn-Stationen. Das will sie verhindern und die Leute zu den entsprechenden Notschlafstellen schicken. Für die Initiative „Freunde der Kölner Straßen“ ist das eine gezielte Verdrängung von obdachlosen Menschen, gerade im Winter sei das fatal. Die U-Bahn-Stationen seien für sie ein teils lebenswichtiger Rückzugsort. Statt Sicherheit für alle zu schaffen, werde nur das Problem aus dem Blickfeld geschoben. Die Initiative fordert echte Lösungen: mehr Unterkünfte, besseren Zustand der Einrichtungen und vor allem mehr Mitgefühl. (TV|SR|Symbolbild)