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Kritik an Plänen für Brüsseler Platz
© Foto: Daniel Dähling
Brüsseler Platz
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Kritik an Plänen für Brüsseler Platz

(FW|KS|Archivbild) Der Brüsseler Platz soll nachts abgesperrt werden. Das sehen Pläne der Stadt Köln vor. Sie wurde dazu verurteilt, deutlich mehr zum Anwohnerschutz im beliebten Ausgeh-Veedel zu machen. Alle bisherigen Maßnahmen haben nicht gegriffen. Ab Februar sollen neue Öffnungszeiten für die Außengastronomie und am Wochenende ein nächtliches Verweilverbot gelten.

Veröffentlicht: Dienstag, 17.12.2024 08:24

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Die Außengastronomie auf dem Brüsseler Platz muss dann künftig schon um 22 Uhr schließen. Die IG Kölner Gastro stellt sich entschieden gegen diese Pläne. Sie sagt, die Außengastro sei das Rückgrat des öffentlichen Lebens und ohne diese kontrollierten Treffpunkte würden sich die Menschen dann einfach unkontrolliert verteilen. In Parks oder Nebenstraßen zum Beispiel. Das würde für noch mehr Lärm und Konflikte sorgen. Es könne auch nicht sein, dass einzelne Anwohnende, die bewusst ins Belgische Viertel gezogen sind, durch Klagen bestimmen würden, was der Rest der Stadt darf und was nicht, so die IG Kölner Gastro.

Schon ab Februar sollen die neuen Zeiten für die Außengastronomie gelten. Zusätzlich soll es dann am Wochenende für den Bereich des Brüsseler Platzes zwischen 22:00 und 6:00 Uhr ein Verweilverbot geben. Damit würde die Stadt Köln zeigen, dass sie kein Verständnis für die Realität urbanen Lebens habe, sagt die IG Gastro. Statt Lösungen zu finden, würden Gastro und Kultur zu Sündenböcken gemacht werden.

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