
© Daniel Dähling
© Daniel Dähling
Anzeige
Der Kunstbeirat soll eigentlich bei allen Fragen zu Kunst im Öffentlichen Raum angehört werden, beraten und seine Expertise abgeben. In Köln werde der Kunstbeirat aber immer wieder übergangen und ignoriert, sagt der Vorsitzende von Keitz. Alle Versuche, mit Politik und Verwaltung ins Gespräch zu kommen, seien ergebnislos geblieben. Städte wie Düsseldorf, München oder Zürich machten es besser: Dort arbeiteten seit Jahren erfolgreich entscheidungsbefugte Kommissionen mit angemessenen Budgets und klaren Zuständigkeiten. Das könnte man auch in Köln haben. Aber der Rat der Stadt wolle die ehrenamtliche Arbeit des Kunstbeirates offenbar nicht in Anspruch nehmen, deshalb habe das Gremium beschlossen, seine Tätigkeit zu beenden.
Anzeige