
KVB Bilanz: Rekordminus aber mehr Fahrgäste
Mehr Fahrgäste, mehr Abo-Karten - aber auch mehr Minus: Die KVB hat 2024 so viel Verlust gemacht wie noch nie: 185 Millionen Euro. Gründe sind laut
einer Mitteilung zum Geschäftsbericht der Stadttochter gestiegene Energie- und Materialkosten, vor allem bei der Stadtbahnflotte.
Veröffentlicht:
Die KVB entwickelt sich damit weiter zu einem Millionengrab. Alleine in den letzten vier Jahren haben die Kölner Verkehrsbetriebe ein Minus von 600 Millionen Euro, also weit über eine halbe Milliarde eingefahren. Was auffällt, die jährlichen Verluste waren vor zehn Jahren nur halb so hoch. Und das bei immer weniger Angeboten für die Kölnerinnen und Kölner. Aufgefangen werden die Verluste vom Stadtwerke Konzern, vor allem dank der erfolgreichen RheinEnergie. Wie lange der Konzern das noch leisten kann, ist unklar. (FW|RO|Archivbild)