
Der Probealarm soll auf der einen Seite testen, ob die Warnmittel auch alle funktionieren. Auf der anderen aber auch die Bevölkerung für den Ernstfall sensibilisieren. Um das zu üben, gingen um 11 Uhr nicht nur die Sirenen in der ganzen Stadt, sondern auch die Warnapps NINA und KatWarn verschickten Pushmitteilungen.
Mitgetestet wurde auch das neue Warnmittel Cell Broadcast: Dabei bekommen wir automatisch eine Warnung aufs Handy geschickt - allerdings nur, wenn wir das vorher auch in den Smartphone-Einstellungen erlaubt haben. Auf den großen digitalen Werbetafeln in der Stadt sollen dann auch Hinweise erscheinen, wo und wie wir uns im Ernstfall über konkrete Handlungsempfehlungen informieren können.
Wie immer begann der Probealarm mit einem einminütigen Dauerton, der "Entwarnung" bedeutet. Nach fünf Minuten Pause kommt dann der auf- und abschwellende Heulton, der im Ernstfall auf eine Gefahrenlage hinweist, und danach nochmal der Entwarnungston. Im Ernstfall kann sich die Feuerwehr auch direkt in das laufende Programm von Radio Köln einschalten und Hinweise geben, denn wir sind der offizielle Katastrophenschutzsender der Stadt.