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Lange Haftstrafe im Missbrauchskomplex gefordert
© Radio Köln
Symbolbild: Gerichtsakten
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Lange Haftstrafe im Missbrauchskomplex gefordert

(SD | Symbolbild) Im Missbrauchsprozess gegen einen Bergisch Gladbacher Familienvater wurden am Kölner Landgericht am Mittwoch die Plädoyers gehalten. Der 43-jährige Koch soll unter anderem seine neugeborene Tochter und andere Kinder schwer sexuell missbraucht und vergewaltigt haben.

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Nach dem Willen der Anklage soll der 43-jährige Koch für 13 Jahre und 6 Monate in Haft. Deshalb forderte die Staatsanwaltschaft zusätzlich die Sicherungsverwahrung für den Familienvater. Das bedeutet, der Mann käme auch nach Verbüßen der Strafe nicht frei. Die Verteidigung hat kein Strafmaß gefordert.

Die Schlussvorträge von Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Verteidigung wurden zum Schutz der Persönlichkeitsrechte von Täter und Opfer unter Ausschluss der Öffentlichkeit gehalten. Die bisherigen Verhandlungstage haben einen Angeklagten gezeigt, der seine Taten relativierte. Er habe nie gegen den Willen seiner wenige Monate alten Tochter „an ihr rumgemacht“, wie er sagte. Aussagen von Bezeugenden und Chats zeigen ein anderes Bild. Das Bild eines Mannes, der gewalttätig und hemmungslos jahrelang Kinder online und real missbraucht hat.

Das Gericht hatte die Sicherungsverwahrung bereits vor dem Prozess angedeutet. Am kommenden Dienstag soll das Urteil verkündet werden.

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