Lange Staus an Pförtner-Ampel

(DC| Foto: Symbolbild) Zum ersten Mal hat die neue Pförtnerampel am Montagmorgen Pendler im Kölner Westen im regulären Berufsverkehr ausgebremst.

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Am ersten Morgen nach den Herbstferien zeigte sich, dass die Staus rund um die neue Ampel in Weiden deutlich größer sind als nach der Inbetriebnahme vergangene Woche. Demnach ging lange Zeit vor der Ampel auf der Aachener Straße gar nichts mehr. Es staute sich zurück bis zur Bonnstraße. Und auch auf der Bonnstraße von Frechen kommend stand der Verkehr auf weiten Teilen Richtung Pulheim.

Zum Start der Ampel bildeten sich aber auch schon letzte Woche lange Staus. Das ärgert auch die Anwohner, denn genervte Autofahrer suchen sich jetzt andere Wege, um in die City zu kommen und fahren durch die Wohngebiete – teils regelwidrig.


Auch Handwerker hätten dadurch große Probleme, sagt Handwerkskammer Präsident Hans Peter Wollseifer. Er stand Montagmorgen auf dem Weg zur Arbeit selbst in diesem künstlich erzeugten Stau.

"Das kann nicht besser sein als fleißender Verkehr. Ich glaube also nicht, dass das ein probates Mittel ist, um die Luftreinhaltung in Köln zu verbessern. Ich glaube, dass die Stadt Köln da von der Deutschen Umwelthilfe getrieben wird."

Die neue Ampel lässt morgens zwischen 7 und 9 Uhr nur noch rund 700 Fahrzeuge pro Stunde durch. Zuvor waren es 500 Autos mehr. So will die Stadt die Grenzwerte für Stickoxide an der Messstelle Weiden einhalten und mehr Autofahrer zum Umstieg auf Bus und Bahn bewegen.

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